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Schmuckschatulle

Projektart:

Dekoration

Datum

Sommer 2023

Standort

Graubünden

Verbindungen, wie Fingerzinken waren bei mir bis zum Start dieses Projektes noch kein Thema. Dies, weil ich nicht wusste auf was bei der Fertigung geachtet werden muss und weil ich ein Perfektionist bin und dachte, dass die Verbindung nicht perfekt werden könnte. Diese Gedanken hinderten mich daran einen Versuch zu starten.

Irgendwann trat dann ein Mensch in mein Leben, welcher mir diese Ängste nahm und ich wollte mich natürlich für diese Unterstützung revanchieren.
Aus diesem Grund habe ich mich entschieden eine schöne, kleine Schmuckschatulle anzufertigen. Wie bei vielen meiner Projekte konnte ich auf Resten von vorherigen Projekten zurückgreifen. In diesem Fall waren es Reststücke von alten Lärchenbrettern.

Das Projekt startete wie fast jedes andere, nämlich mit der Inspirationsfindung auf Pinterest und einer Handskizze. Und schon konnte es losgehen!
Nach dem Zusägen, Abrichten und Hobeln stand das Auftrennen einiger Bretter auf dem Programm. Die aufgetrennten Bretter sollten dann den Boden und den Deckel bilden. Das Auftrennen mit der Bandsäge funktionierte einwandfrei. Dies war ein grosser Erfolg für mich, da ich bis zu diesem Zeitpunkt nur dickere Bretter aufgetrennt hatte.
Dank des super Säge-Ergebnisses konnten die Bretter von ca. 7mm auf 5mm Stärke gehobelt werden. Damit dies gelingen konnte, musste ich einen zusätzlichen Tisch (besser gesagt eine Platte mit Anschlag) auf den Hobeltisch legen, damit ich diese kleinen Dicken überhaupt bearbeiten konnte.

Als nächstes habe ich die Fingerzinken aufgezeichnet und grob mit der Bandsäge ausgesägt. Damit die Fingerzinken auch ineinander passen, musste ich sie mit dem Stechbeitel nachstemmen und aufeinander anpassen. Nicht alle Fingerzinken passten perfekt, einige wiesen noch kleine Lücken auf, aber das Gesamtergebnis war toll! In die Seitenteile habe ich mit der Kreissäge zwei Nuten eingefräst, damit der Deckel und Boden eingesetzt werden konnten.
Nun war es soweit, die Seitenwände wurden mit dem Deckel und dem Boden verleimt. Damit man die Schatulle öffnen kann, habe ich sie nach dem Abbinden des Leims mit der Kreissäge aufgetrennt. Dadurch entstand der Deckel und der Unterteil.
Sodass die Schatulle edler aussieht, habe ich die Kanten angefast und alles geschliffen. Zudem wurde noch ein kleines Herz mit der Oberfräse in eine Seite eingefräst. Ein kleines aber feines Detail.
Aktuell würde der Deckel noch von der Schatulle runterfallen. Damit dies nicht passieren kann wurde er innen mit kleinen Leisten versehen.

Zum Abschluss habe ich die gesamte Schmuckschatulle mit Holzbutter behandelt, damit das Holz angefeuert und geschützt wird. Die Schmuckschatulle ist gut gelungen, einige Dinge würde ich dennoch anders machen. Da meine Freundin sehr grosse Freude an der kleinen Überraschung hatte, ist für mich dieses Projekt vollumfänglich gelungen!

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